Über Geld, meine Widerstände und wie ich Geld lieben lerne

Geld diktiert unser Leben, ganz unbewusst, zumindest solange wir uns nicht bewusst mit der Thematik auseinandersetzen.
Nur beim Wort Geld spürte ich oftmals ein ganz unangenehmes Gefühl in mir hochkommen. Etwas schnürte sich in meinem Brustbereich zusammen. Es wurde total eng.
Je mehr ich mich mit dem lieben Geld beschäftige, desto bewusster wird mir erst, das Ausmass der Einschränkung, welche wir uns dadurch ganz selbst aufbürden, wie wir uns dadurch selbst unserer Lebendigkeit und unseres Lebens berauben lassen.

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„Hat jemand Lust, mir Geld zu schenken.“ dieser Satz hat der liebe Kevin Rüdiger diese Woche auf Facebook gepostet. Obwohl ich ihn nur kurz überflogen habe, ging er nicht unbemerkt an mir vorbei. Ich liess ihn zuerst einfach mal wirken. Aber ja, da wurde gerade krass etwas in mir getriggert.

Wie du vielleicht schon mit bekommen hast, beschäftige ich mich auch schon länger intensiver mit den Themen Geld, Mangel und Fülle. Vieles habe ich für mich bereits erkennen dürfen. Vieles durfte sich auch bereits wandeln. So war es mir anfangs Jahr noch kaum möglich, über Geld zu sprechen. Immer wieder bemerkte ich, wie schwer ich mich im Annehmen von Geld und Einladungen tat. Übergab mir jemand Bargeld, so konnte ich meinem Gegenüber kaum in die Augen schauen. Einladungen lehnte ich ab oder zierte mich aus Anstand. Der direkte Umgang mit Geld war mir äusserst unangenehm.

So begann ich gegen meinen inneren Widerstand den Umgang mit Geld zu praktizieren und zu zelebrieren.

  • Geld im Leben bewusst wahrnehmen: Das erste Mal nehme ich Geld wirklich mal bewusst mit all meinen Sinnen bis ins kleinste Detail wahr. Ich begutachte es, erkenne viele bunte Kunstwerke, Farben und Formen darauf, ich ertaste es und nehme die Beschaffenheit wahr, ja ich rieche sogar daran 😉
  • Gedanken und Emotionen erkennen und fühlen: Immer wieder beobachte ich, welche meine Gedanken und Emotionen im Zusammenhang mit dem Geld auftauchten. Ich fühle, was es zu fühlen gibt, ob angenehm oder unangenehm – alles ist okay.
  • Akzeptieren und ihm Raum und Platz geben: Wieso machen wir eigentlich so ein Ding aus dem Geld, wir könnten es doch einfach als das Normalste auf der Welt ansehen?! Ich lerne mich darin, Geld wahrzunehmen, es zu akzeptieren, es wertfrei anzunehmen. Immer wieder nehme ich Widerstände wahr und unzählige negativgeprägte Gedanken gegenüber Geld aufkommen. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie abwertend ich Geld gegenüber eingestellt war. So übe ich mich darin, es einfach sein zu lassen, es als ganz selbstverständlichen Teil dieses Lebens anzunehmen und ihm Raum und Platz zu lassen. Im Grunde genommen ist Geld nichts anderes als Energie, welche frei liessen möchte. In beginne Geld zum Gesprächsthema zu machen. In einem Blogartikel „Erlebe Fülle durch deine Bereitschaft pleite zu sein“ schreibe ich das erste Mal darüber, bald darauf integriere ich einen Spendenbutton auf meiner Webseite sowie vorhin gleich auch noch auf meiner Facebookseite.
  • Geld annehmen und verschenken lernen: Ich übe mich Geld ganz bewusst in Dankbarkeit und voller Liebe zu empfangen wie auch aus dem Gefühl der Fülle, Dankbarkeit und Liebe weiterzugeben. Ich nehme mir bewusst Zeit dafür und mache das Empfangen und Geben zum Ritual.

Willst du im Leben weiterkommen, darf Geld keine Ausrede mehr sein!

Immer und immer wieder ist Geld eine Ausrede. Willst du im Leben weiterkommen, werde zur Gestalterin/ zum Gestalter deines Lebens. Überlege dir, was sich wirklich dahinter verbirgt? Willst du das was, du dir so sehnlichst wünschst tatsächlich? Oder bleibst du vielleicht doch lieber in deiner Opferhaltung, jammerst immer und immer wieder vor dich hin, was du alles nicht kannst und doch so gerne möchtest, weil dir das Geld dazu fehlt, statt wirklich in Aktion zu kommen?

Hinzuschauen, wahrzunehmen und zu fühlen, sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen kann durchaus sehr herausfordernd und nahrhaft sein. Willst du wirklich wachsen, bist du wirklich bereit dazu oder bleibst du doch lieber in deiner altbekannten und eigentlich doch so gemütlichen Opferhaltung und benutzt das Geld weiterhin als Ausrede? Sei wirklich mal ganz ehrlich zu dir. Und wenn es so ist, ist es auch vollkommen okay. Auch diesen Entscheid mal bewusst zu fällen, kann so viel Klarheit schaffen und so erleichternd sein.

Vielleicht gehörst du aber zu denjenigen wie ich, welche Geld immer wieder als Ausrede benutzen, aber eigentlich, wenn wir ganz ehrlich sind, doch noch etwas Geld zur eigenen Sicherheit bzw. als sogenannte Reserve auf der Seite haben? Dann wäre zumindest mehr oder weniger Geld da! Aber welche Ängste, Vorstellungen und Prägungen halten dich wirklich davon ab, dir doch deine Wünsche und Herzensträume zu verwirklichen? In diesem Fall wäre Geld einfach nur eine faule Ausrede.

Oftmals findet bereits darin eine Heilung statt, indem wir erkennen und annehmen, was wirklich ist.

Mit Geld spielen und bedingungslos verschenken lernen

In der Tat ich habe ich genug für all das was ich jetzt gerade machen möchte, plus meine Reserve und aus dieser Fülle heraus habe ich dem lieben Kevin ganz bedingungslos einen Betrag auf sein Paypalkonto überwiesen. Ich habe mich dazu entschieden, den Link geöffnet und booaahh, da war sie wieder diese altbekannte und eigentlich doch ganz unerklärliche Angst, zu wenig zu haben. Diese Angst ist für mich wirklich unerklärlich, denn in der Tat, soweit ich mich zurückerinnern kann, hat es mir in meinem Leben noch nie an Geld oder sonst was gemangelt. Und ja, da waren dann auch die vielen Fragen: Wie viel? Ist es zu wenig oder gar zu viel? Wieso sollte ich dies eigentlich tun? Hey, was machst du da eigentlich? Du hast sicher eine Erwartung. Was versprichst du dir davon? Und viele weitere Fragen. Der liebe Verstand. Schon krass, was da innerlich bei mir abgeht und nur dem lieben „Geld“ wegen.

Bezüglich Betrag habe ich mich dann auf meine Intuition verlassen. Denn genau in dem Moment, in welchem ich mich aus meinem Herzen und ganz bedingungslos dafür entschieden habe Geld zu senden, hatte ich ja auch bereits den Betrag vor Augen. Ich habe es getan. Und? Wow, ich lebe noch und es fühlt sich einfach gut an.

Wie stehst du zum lieben Geld

Ich bin sehr gespannt, wie du mit dem Thema Geld umgehst. Ich stehe da immer noch am Anfang, experimentiere und weiss, dass sich alles in Liebe verwandeln darf.

Was löst das Wort Geld in dir aus? Was löst mein Text in dir aus? Was fühlst du jetzt gerade? Welche Gedanken tauchen auf? Lass es ruhig einfach wirken. Gib ihm Raum und Platz. Alles ist okay.

Welche Beziehung hast du zu Geld? Gibt’s da Widerstände oder fühlst du Liebe oder vielleicht auch beides?

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