Unangenehme Gefühle müssen nicht erklärt werden: Es ist, wie es ist!

Auch unangenehme Gefühle- und Seinszustände gehören zum Leben bzw. machen dieses erst vollkommen lebendig. Unangenehme Gefühle anzunehmen, ist gar nicht so einfach. Fakt ist, wenn sie da sind, sind sie da – ungefragt und das wohl Angenehmste in diesem Moment ist, sich nicht noch dagegen zu sträuben.

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Heute fühle ich mich unglaublich schlapp, unglaublich müde und mir ist leicht schwindlig. Gleichzeitig schaffe ich es jedoch nicht, mich hinzulegen und einfach zu sein, etwas lässt mich wiedermal wild herumtiggern, da ist eine sehr unangenehm innerliche Unruhe, die ich eigentlich nicht haben möchte, aber halt einfach da ist.

Ja klar, es könnte die momentane Hitze sein, der schlechte Schlaf, der Alkohol von gestern Abend, der Kaffee heute Morgen, der bevorstehende Neumond, zudem steht meine Menstruation kurz bevor… Immer suchen wir für unsere Gefühls- und Seinszustände nach Erklärungen… und hoffen uns dadurch zu beruhigen und uns selbst, wie auch anderen gegenüber zu erklären und zu entschuldigen – insbesondere, wenn wir mal nicht so leistungsfähig sind… dabei machen wir uns doch selbst nur was vor… durch das Erklären wollen, gehen wir in unseren Verstand und distanzieren uns dabei von uns selbst und dem was ist.
Meiner Ansicht nach ist es an der Zeit, zu fühlen. Einfach fühlen, was gerade ist.
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Es ist, wie es ist.

Übe mich immer wieder im Annehmen und spüre in mich hinein, was mir nun gut tun würde, was ich in dem Moment gerade brauche. Und oftmals weiss ich es auch nicht. Dann warte ich, klar meist mit einer gewissen Ungeduld… und warte ich, bis ich einen Impuls erhalte und fühle was zu tun ist bzw. was ich zumindest ausprobieren könnte.
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Es ist, wie es ist.
Dazu brauchen wir weder eine Erklärung noch einen Grund.

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