Ich lebe mein Leben: Unglaublich aber wahr!

52929814_1039613996222527_5905594793802596352_n

Hättest du mir vor 4 Jahren gesagt, dass ich heute mein Leben lebe, selbstbestimmt und frei, dass ich mein eigenes Studio habe, in welchem ich mein Pilates in Achtsamkeit unterrichte, Menschen begegne und bedingungslos Raum für ein Miteinander biete,… dass ich in meinem Lebensalltag das tue, auf was ich Lust und Laune habe und was mir Freude macht… und dass ich in paar Tagen mit meinem Schatz einfach mal für 3.5 Monate auf Reisen gehe, und zwar nicht, weil ich eine Auszeit oder Erholung brauche oder weil ich vor mir selbst oder etwas flüchten müsste (was früher doch oftmals der Fall war). Nein, ganz einfach nur, weil ich mir Zeit nehme, einer meiner weiteren Leidenschaften nachzugehen… dem Reisen und eintauchen in andere Welten…

Ich hätte zu dir gesagt: „Du spinnst!! Du bist vollkommen durchgeknallt! So was kann und wird nie sein.“

Aber genau das erlebe ich?? Wie megahammergeil ist das denn?!

Einfach unglaublich… manchmal hab ich selbst das Gefühl, ich träume… es ist so wunderschön, um kaum wahr zu sein.

Damals, vor 4 Jahren, hatte ich aber ja nicht mal eine Ahnung, wie sich innerer Frieden, Freiheit, Glück, Vertrauen, tiefste Dankbarkeit, Fülle anfühlen. Ich konnte mir nicht mal vorstellen, dass sich das Leben so leicht, freudig und erfüllend anfühlen kann. Und dass ich all das jemals selbst erleben könnte, würde, was auch immer.

All das habe ich ohne irgendwelchen Plan erreicht, ohne mir Ziele zu stecken… all das habe ich mein Leben lang gemacht und führte mich nicht zum wahren Glück. Zu dem was ich jetzt erleben darf, hätte mich kein Konzept, kein Plan führen können. Das was ich jetzt erlebe, hatte damals nicht mal in meinen Träumen Platz, keine Vision hätte mich dazu führen können, so eingeschränkt und gefangen war ich in mir selbst. Was ich brauchte war freien Raum, ein Plan hätte mich in meinen Sein und Tun eingeschränkt.

Stattdessen habe ich komplett aufgehört zu planen… (schliesslich hatte ich ja nichts mehr zu verlieren, ich war gefühlt bereits am Tiefpunkt meines Lebens angekommen)

Ich habe immer mehr losgelassen, mich dem Leben in seiner Ganzheit hingegeben, mich geöffnet.

Ich habe mich geöffnet für das wahre Er-Leben, dabei gefühlt, was ist (immer mehr, ohne wenn und aber! – dabei war ganz viel Unangenehmes und ganz ganz viel Schmerz).

Ich hab mich im liebevollen und dankbaren Annehmen geübt und dann nochmals mehr losgelassen, mich noch mehr hingegeben, geöffnet, gefühlt, angenommen… immer und immer wieder dasselbe Spiel …. und genau dadurch erfahre ich bis heute immer mehr Raum, Tiefe, Weite und Bewusst-Sein.

Hinterlassen Sie einen Kommentar