Fülle leben – Als ich Fülle das erste Mal erlebte

Nachdem ich für mich erkannt hatte, in welchem Mangelgefühl ich lebe, habe ich für mich die Möglichkeit eröffnet und darum gebeten Fülle zu erfahren.

Erfahren habe ich Fülle das erste Mal beim Wäsche hängen, bei einer Tätigkeit, welche früher zu meinen verpöntesten und langweiligsten zählte 😉

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Letztes Jahr habe ich mich intensivst mit dem Thema „Geld“ auseinandergesetzt. Erst dadurch wurde mir bewusst, wie geprägt von Mangel meine Lebenseinstellung eigentlich war. Diese Angst, es könnte früher oder später nicht mehr reichen, ist nichts anderes als ein Ausdruck von purem Mangel.

Was ist denn eigentlich das Gegenteil von Mangel?

Fülle. Das war mir irgendwie sofort klar.

Aber was ist denn eigentlich Fülle?

Wie fühlt sich Fülle an??? … Ich hatte absolut keine Ahnung.

Wie kommt man denn in die Fülle?

Fragen um Fragen stellen sich mir. Und ich wusste, diese Fragen kann mir auch niemand anderes beantworten. Es geht darum, dass ich für mich selbst das Gefühl erfahre – am eigenen Leib. Denn ab dem Tag werde ich dieses Gefühl immer in mir tragen.

Und so tat ich, was ich in solchen Situationen inzwischen immer tue.

Ich öffnete mich für die Erfahrung.

Ich eröffnete in mir den Raum und somit die Möglichkeit, diese Erfahrung früher oder später mal machen zu dürfen, wenn es die Schöpfung so wolle, falls mir diese Erfahrung auch zugestehen sollte. Ganz bedingungslos. Ganz ohne Erwartungen, dass ich diese jemals erfahren werde. Somit war ich offen und bereit dafür, diese Erfahrung eines Tages zu empfangen, mit allem Weiterem, was sie mit sich bringen würde.

Der Tag, an dem ich Fülle das erste Mal erlebte

Eines Tages in der Wäscheküche beim Wäsche hängen, fühlte ich mich soo gesegnet und frei. Jaaa, ich lebe MEIN Leben, ich mache das, was sich für mich gut anfühlt. In meinem Lebensalltag habe ich inzwischen das wundervolle Privileg einfach meiner Freude zu folgen. Ich bin in Frieden mit mir und der Palette an unterschiedlichsten Gefühlen, welche sich mir immer wieder präsentieren. Ich bin wirklich frei, ich fühle mich frei wie noch nie zuvor und ich weiss, ich habe stets die Wahl.

Und jaaaa, ich habe einfach alles, ich habe sogar viel viel mehr als ich eigentlich zum Leben benötige – auch in materieller Hinsicht:

Ich lebe in einer wunderschönen und gemütlichen Mietwohnung (im Winter hab ich den Luxus einer Heizung, es fliesst stets Warmwasser), mein Kühlschrank ist gefüllt mit Lebensmittel, ich hab stets die Wahl, was ich mir kochen möchte, zudem hab ich einen Schrank voller Kleider und Schuhe. Und ich hab ein wunderbar kuscheliges Bett, welches ich liebe. Ich habe sogar Geld auf meinem Konto und könnte mir etwas kaufen, wenn ich möchte. Da ist so viel, da ist „gar Überfülle“.

Ich fühle mich so sehr vom Leben beschenkt, es ist einfach wundervoll. Es fehlt mir es an absolut nichts. Da ist absolut kein Mangel, da ist pure Fülle und unendliche Dankbarkeit.

Und diese Fülle erfahre ich gerade in dem Moment, wo ich Wäsche aufhänge (dabei hätte ich mir früher nie vorstellen können, dass ich jemals bei simplen Hausarbeiten Freude, Frieden und tiefste Dankbarkeit erfahren könnte, so wie ich dies gerade wahrhaftig erlebe.

Fülle offenbart sich nur im Hier und Jetzt. Fülle ist die Essenz * Offenbarung * Manifestation * Entfaltung * Präsenz und Hingabe an das was gerade ist.

Seit dem Tag trage ich diesen kostbaren Samen der Fülle in mir und wachse mit ihm. Ich behüte und pflege ihn in grosser Dankbarkeit und lasse ihn mehr und mehr entfalten.

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