Es könnte alles so leicht & einfach sein… und du hast es in der Hand!

Letzte Woche habe ich einen erneuten Sprung aus meiner Komfortzone gewagt und möchte, die für mich dabei so lernreichen und bedeutungsvollen Erfahrungen mit dir teilen. An meinem ersten Inspirationsvortrag habe ich selbst erfahren dürfen, dass das Leben so einfach und leicht sein könnte, wenn wir uns nur trauen würden, uns von all unseren Erwartungen, Vorstellungen zu lösen und frei zu sein.

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Letzten Freitag hatte ich mit meinem ersten Inspirationsvortrag. Dabei handelte sich für mich wahrhaftig um einen Sprung aus meiner gemütlichen Komfortzone. Anfangs Jahr hatte ich die Eingebung in öffentlichem Rahmen aus meinem Leben zu erzählen – dabei waren für mich Ort, Datum und Thema einfach klar. Gleichzeitig wusste ich, dass ich den Abend spontan, vollkommen intuitiv und ganz authentisch gestalten werde. Umgehend fixierte ich das Datum und schrieb die Veranstaltung auf Facebook aus. Alles noch bevor mein Verstand mein Vorhaben unter die Lupe nehmen konnte. Alles fühlte sich komplett stimmig an.

Leicht & freudvoll wie ein Gespräch unter Freunden

Das Leben könnte doch so einfach, leicht und freudvoll sein, wenn wir einfach annehmen und loslassen könnten, um ganz in den Fluss des Lebens zu kommen.

Es ist doch eigentlich völlig absurd, dass eine doch so ganz alltägliche Aktivität,  wie ein simpler Inspirationsvortrag bei welchem ich nur über mich selbst berichte, innerlich so hohe Wellen schlagen kann? Wenn ich mich mit Freunden, sogenannten Vertrauenspersonen treffe, plane ich das Gespräch ja auch nicht vorgängig und ein Austausch findet ganz in seinem Fluss statt. Unter Freunden begegnen wir uns von Mensch zu Mensch, ganz wertfrei und auf Augenhöhe. Dadurch entsteht dieser offene Raum des Vertrauens. Wieso sollte es eigentlich in anderen Situationen in unserem Leben anders sein? Wer hat uns dies beigebracht?

Was wäre, wenn wir allen Menschen als Menschen begegnen würden? Plötzlich wäre alles ganz einfach, leicht und im Fluss. 

In dem wir unser Verhalten im Zusammenhang mit menschlichen Begegnungen beobachten, können wir ganz viel über uns selbst und unsere Prägungen lernen. Hiermit ermutige ich dich, mal deine erlernten Verhaltensweisen zu ignorieren, dich mal ganz gelöst von all den gesellschaftlichen Vorgaben, ganz bewusst aus in DEINEM menschlichen Sein in Liebe und Respekt zu zeigen und die Begegnung mit deinem Gegenüber ganz aus deinem Herzen heraus entfalten zu lassen. Ohne irgend einer Erwartung und Vorstellung gerecht zu werden, lass es einfach geschehen. Nimm dabei einfach wahr, was passiert.

 

Letztlich sind es nur unsere Prägungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Vorstellungen, Illusionen und Ängste, welche uns davon abhalten, unser wahrhaftiges Selbst zu leben. Dadurch machen wir unser Leben oftmals so unglaublich anstrengend. Dadurch wird das doch so Einfache unnötig kompliziert.

In der Tat es liegt ganz an uns, wie wir Menschen begegnen und auf sie zu gehen. Lass uns ganz spielerisch ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln…

Und plötzlich ging krass was los…

Dieser Sprung aus meiner Komfortzone hat aber eben dann urplötzlich richtig was ins Rollen gebracht. Im Wissen, dass am Freitagabend der Vortrag sein wird, wurde ich anfangs letzter Woche langsam unruhig.

Immer wieder fragte ich mich, was ich mir wohl dabei gedacht habe?!

Dazu kam, dass ich bisherigen Vorträge in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit jeweils im Auftrag für jemanden anderen machen musste, dabei nicht wirklich mich selbst sein konnte und eigentlich nur Wissen anderer weitergab. Durch meinen Perfektionismus habe ich mich jeweils bis ins kleinste Detail vorbereitet, um ja keinen Fehler zu machen und aus Angst, mich dadurch vor anderen blosszustellen, gleichzeitig habe ich mir dadurch auch jeglichen Raum für Spontanität und Kreativität genommen. Das war äusserst stressig und ich stand dabei immer enorm unter Druck.

Und nun habe ich anfangs Jahr einfach so aus dem Nichts heraus beschlossen einen Inspirationsabend zu gestalten, in welchem ich mich von meiner Intuition leiten lasse werde. Das ist doch komplett verrückt!!! Und doch wusste ich, dass dieser Entscheid einfach richtig war.

Hallo mein altbekanntes Muster! 🙂

Da war sie wieder: Die Angst, die Kontrolle zu verlieren & der Verstand übernimmt das Zepter

Am Mittwoch hat dann mein Verstand definitiv und ganz komplett das Zepter übernommen. Aus Unruhe und meiner altbekannten Angst heraus, die Kontrolle zu verlieren, habe ich kurzerhand beschlossen, doch einige Anhaltspunkte für meinen Vortrag festzulegen. Dabei merkte ich, dass ich in diesem Moment total blockiert war. Ich konnte mich nicht mal mehr an meine bedeutsamsten Erfahrungen in meinem Leben erinnern. Wie sollte das denn am Freitag mit Vortragen funktionieren, wenn ich gar keinen Plan habe? Nicht mal Stichworte scheinen zu genügen, um meine Erfahrungen wachzurütteln.

Verzweifelt lass ich auf meinem Blog „Meine Geschichte über den Weg aus dem Hamsterrad“ und war gleichzeitig erstaunt darüber, dass ich all das so wundervoll auf Papier gebracht habe. Dazumal war ich eben im Flow! Und ich weiss, dass inspirierendes Schreiben bei mir nur im Flowmodus möglich und definitiv nicht planbar ist.

Nach drei Stunden anstrengender Verstandesarbeit hatte ich dann meinen Vortrag aufgeschrieben. Nun war ich aber nicht etwa entspannter, sondern fühlte mich dadurch noch mehr unter Druck.

Schliesslich legte ich einfach alles ratlos auf die Seite.

 Auf den Boden der Tatsachen zurückkommen

Am nächsten Tag entdeckte ich auf Facebook ein Video von Stefan Hiene zum Thema Flow, welches mich unverzüglich wieder auf den Boden der Realität zurückbrachte. Zufälle gibt es ja nicht 🙂

Flow braucht keine Vorgaben und kann nicht geplant werden! Ja, genau, das weiss ich doch eigentlich, aber was mache ich eigentlich da?!  Ich habe mich komplett vom Verstand einnehmen lassen und dabei die Verbindung zu meiner Intuition verloren.

In Verbindung mit mir selbst: fühlen & annehmen

Ich erinnerte mich an meine Eingebung zurück, den Auftrag an mich, die Erfahrung zu machen aus meinem vorhandenen Wissensschatz heraus einen echten und intuitiven Vortrag entstehen zu lassen. Ich öffnete mich für all meine Gefühle und Körperempfindungen, nahm diese liebevoll wahr und gab ihnen Raum und Platz.

Ich hatte bereits alles gemacht, was es zu tun gab: Ich habe die Veranstaltung ins Leben gerufen und ausgeschrieben – und mehr gibt es schlicht und einfach nicht zu machen. Ich trage alle Erfahrungen und somit mein echtes Wissen in mir. Nun heisst es, einfach zurückzulehnen, zu vertrauen und am Freitag den Abend entstehen zu lassen. Wieso so kompliziert, wenn es doch auch so einfach geht.

Eine äusserst bedeutungsvolle Erfahrung

Für mich war der Freitagabend Inspiration pur. Ich liess den Abend entstehen, fühlte mich ganz bei mir und es gelang mir irgendwie (keine Ahnung wie) all meine Erwartungen beiseite zu legen. Ich war immer wieder ganz verblüfft, dass alles so einfach sein kann. Alles hat sich so stimmig angefühlt. Ich bin mir sehr bewusst, dass der vorhergegangene intensive und äusserst lernreiche Prozess unumgänglich warIch bin unendlich dankbar für diese wundervolle Erfahrung. Sowas hätte ich mir vor Jahren, nie zugetraut und nicht mal vorzustellen gewagt. 

Diese Erfahrung hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass so viel mehr möglich ist, als wir uns vorstellen können.

Vertraue deiner Intuition, deinem Bauchgefühl. Mach dich auf deinen Herzensweg, lebe das was dir Freude macht. Sei mutig und mach den ersten Sprung und dann geh Schritt für Schritt weiter immer deiner Freude nach, mal schneller, mal langsamer. Es geht ums Ausprobieren, Erleben und Erfahren und genau dadurch lernst du dich als Mensch mit deinen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen immer besser kennen. Vertraue dir und dem Leben.

 

Mach es einfach und immer einfacher und bring immer mehr Leichtigkeit in dein Leben!